Tischbein

Porträt der Freiin von Franken-Siersdorf
in Schloss Wilhelmsthal



Tischbein: Porträt der Freiin von Franken-Siersdorf

Bei einem unserer letzten Besuche in Schloss Wilhelmsthal blieben wir mal wieder vor dem Portät der Freiin von Franken-Siersdorf stehen. Tischbein schuf das Poträt 1757. Die Freiin sitzt an einem Spinett und spielt offenbar eine zeitgenössische Arie. Ob es sich dabei um ein Werk aus einer tatsächlich existierenden Oper handelt, konnte bislang nicht ermittelt werden.

Wir haben uns das Porträt noch einmal genau angesehen. Dabei hatten wir die Vermutung, dass die Vorzeichen im Cello falsch gesetzt seien könnten. Möglicherweise hat Tischbein seinerzeit nicht so genau hingesehen. Es ist allerdings nur sehr wenig von dem Notenblatt zu sehen. Nach ein paar Einleitungstakten des Cellos bricht der Notentext ab, weil das Notenblatt sozusagen aus dem Bild läuft. Der Einsatz der Singstimme ist nicht zu sehen.
Wir haben die Noten in ein gängiges Programm übertragen und versucht neu zu setzen. Die vermutlich fehlenden Takte wurden einfach weiß gelasssen. Bei dem Hörbeispiel, das die Programme anbieten, ergibt sich dann zwangsläufig eine kleine Pause.

Vielleicht erkennt jemand das Stück? Es würde uns in der Deutung des kunst- und musikhistorischen Kontextes weiterbringen.

Bitte wenden Sie sich mit Ihren Gedanken an info@louisspohr.de. Herzlichen Dank!


Tonbeispiel - lückenhaft

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